Persönliche Anmerkung zum Historischen Krimi

 

Mir ging es hier ganz und gar nicht um die heutigen Verschwörungstheorien von Geheimgesellschaften, sondern rein um die geschichtliche Tatsache, dass Adam Weishaupt damals in Regensburg lebte.
Ehrlich gesagt habe ich keinerlei Kenntnisse über irgendwelche Geheimgesellschaften noch über deren Sinn und Zweck.
Durch meine Recherchen zu den öffentlichen Schriften von Adam Weishaupt bin ich rein subjektiv zu der Ansicht gelangt, dass Geheimgesellschaften damals zum Einen Mode waren und die wichtigere Motivation – es war die einzige Möglichkeit - um sich eigenes, freies Gedankengut außerhalb der damals sehr strengen Gesetze des Staates und der Kirche zu bilden und zu vertreten.
Außerdem ist es mir ein Anliegen zu betonen, dass ich absichtlich nicht versucht habe, in der "historischen Sprache" jener Zeit zu schreiben, da ich der Überzeugung bin, dass sich bisher nicht wirklich viel im "Menschsein" geändert hat.
Die Sprache mag damals etwas anders gewesen sein, doch wäre es einerseits sehr anstrengend zu lesen und andererseits geht es ursächlich ja eher um die Informationen, die hier bearbeitet wurden.
Meine Meinung ist, dass sich der Mensch allgemein seither nicht viel weiterentwickelt hat, im Gegenteil, die Menschen zu jener Zeit lebten in einer "Hochkultur", die bisher unübertroffen ist. Siehe Goethe, Beethoven, Mozart, u.v.m.!
Die Philosophie spielte in dieser Zeit eine große Rolle. So schrieb in jener Zeit Goethe:
„Die literarische Epoche, in der ich geboren bin, entwickelte sich aus der vorhergehenden durch Widerspruch.“
Damit bezeichnete er den Umbruch, der sich um die Mitte des 18. Jahrhunderts in Deutschland vollzog. Es wurde auch die Sturm- und Drangzeit genannt. Die Jugend, von der diese Bewegung ausging, wehrte sich gegen eine Lebensform, die von Zweckmäßigkeiten und Vernunftgründen bestimmt war. Sie stellte der Verstandeskultur das Recht des Gefühls gegenüber.
Was bleibt da schon zu sagen, als dass ich bewusst versucht habe, genau das zu verdeutlichen. Man wird es bemerken, wenn man den Roman liest.
Diese Menschen damals hatten vielleicht keine Technik wie wir heute, aber ansonsten standen sie uns in rein gar nichts nach ... im Gegenteil sogar!

 

Eure Petra